Kurz gesagt: Wir beraten kleine und mittlere Unternehmen in Thüringen dazu, wo künstliche Intelligenz im Betrieb tatsächlich Zeit spart – und wo nicht. Anbieterneutral, mit Blick auf InnoInvest und die bundesweiten Wege.
Thüringen fördert anders – und das ändert die Planung
Die meisten Digitalisierungsprogramme rechnen mit einem Prozentsatz der Kosten. Thüringens InnoInvest arbeitet stattdessen mit gestaffelten Festbeträgen – je nach Investitionssumme zwischen 2.500 und 200.000 Euro. Beiträge zur Digitalisierung sind ausdrücklich förderfähig.
Für die Planung heißt das: Nicht die Quote entscheidet, sondern in welche Stufe ein Vorhaben fällt. Ein Projekt knapp unterhalb einer Schwelle kann sich durch eine sinnvolle Erweiterung deutlich besser rechnen – und umgekehrt bringt ein aufgeblähtes Vorhaben nichts, wenn es die nächste Stufe ohnehin nicht erreicht. Das sauber durchzurechnen gehört für uns zur Beratung dazu.
InnoInvest ist investitionsgetrieben, fördert also vor allem Anschaffungen. Reine Beratungsleistungen laufen deshalb in Thüringen meist über die BAFA-Förderung für Unternehmensberatungen, die dort bis zu 80 Prozent der Honorarkosten trägt, maximal 2.800 Euro je Beratung. Welche Kombination passt, zeigt der Fördermittel-Check.
Was das für ein KI-Vorhaben bedeutet
KI-Projekte im Mittelstand bestehen selten aus großen Anschaffungen. Meist sind es Lizenzen, Anpassungsaufwand und Schulung – Posten, die in ein investitionsorientiertes Programm nicht selbstverständlich hineinpassen. Genau deshalb lohnt es sich, vor dem Antrag zu klären, welcher Teil des Vorhabens wo aufgehoben ist.
Wir schneiden Vorhaben so zu, dass sie in ein Programm passen – ohne sie künstlich aufzublähen. Wenn sich am Ende zeigt, dass ein Vorhaben ohne Förderung schneller und günstiger ist, sagen wir auch das.
Wo KI in der Thüringer Wirtschaftsstruktur ansetzt
Thüringen ist geprägt von Optik und Photonik, Kunststoff- und Metallverarbeitung sowie einer breiten Zulieferindustrie. Das sind Branchen mit hohem Dokumentationsaufwand: Spezifikationen, Prüfberichte, Nachweise gegenüber Auftraggebern. Genau dort liegt der praktische Einstieg – Unterlagen durchsuchbar machen, wiederkehrende Berichte vorstrukturieren, Angebote aus bestehenden Kalkulationen ableiten.
Bei Zulieferern kommt ein zweiter Punkt hinzu: Anfragen kommen häufig in fremden Formaten und müssen manuell übertragen werden. Das ist eine der Aufgaben, bei denen sich Automatisierung am schnellsten rechnet – vorausgesetzt, die Anfragen sind halbwegs strukturiert.
Was davon in einem konkreten Betrieb trägt, lässt sich nicht aus der Branche ableiten, sondern nur aus den tatsächlichen Abläufen. Deshalb beginnen wir dort und nicht bei der Technik.
Von der Empfehlung zur laufenden Anwendung
Zwischen einem Konzept und einer Anwendung, die morgens tatsächlich benutzt wird, liegt der schwierigere Teil. Weil wir selbst entwickeln, endet unsere Arbeit nicht mit einem Dokument – wir können übernehmen oder die Unterlagen so übergeben, dass ein anderer damit arbeiten kann. Näheres unter Softwareentwicklung.
Wir verdienen nichts an den Werkzeugen, die wir empfehlen. Das ist die praktische Bedeutung von anbieterneutral – nachzulesen in unserer Digitalberatung.
Häufige Fragen
Wie funktioniert die InnoInvest-Förderung in Thüringen?
InnoInvest arbeitet nicht mit einem Prozentsatz, sondern mit gestaffelten Festbeträgen zwischen 2.500 und 200.000 Euro, abhängig von der Investitionssumme. Beiträge zur Digitalisierung sind ausdrücklich förderfähig. Für die Planung ist deshalb entscheidend, in welche Stufe ein Vorhaben fällt.
Wird auch die Beratung selbst in Thüringen gefördert?
InnoInvest ist investitionsorientiert und deckt Beratungsleistungen nur eingeschränkt ab. Für die Beratung selbst greift in Thüringen die BAFA-Förderung für Unternehmensberatungen mit bis zu 80 Prozent der Honorarkosten, maximal 2.800 Euro je Beratung.
Lohnt sich ein KI-Projekt ohne Förderung?
Häufig ja. Bei klar umrissenen Anwendungen sind die Kosten überschaubar, und ein Förderantrag kostet Zeit. Wir rechnen beides durch und sagen, wenn der Weg ohne Förderung schneller und unter dem Strich günstiger ist.
Quellen
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- Übersicht: Digitalisierung in Ostdeutschland
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