Kurz gesagt: Wir beraten kleine und mittlere Unternehmen in Sachsen dazu, wo künstliche Intelligenz im Betrieb tatsächlich Zeit spart – und wo nicht. Anbieterneutral, mit Blick auf die gestufte Landesförderung.
Sachsen fördert Digitalisierung in Stufen – das passt zu KI
Sachsen ist unter den ostdeutschen Ländern das mit der klarsten Staffelung. Für den Einstieg gibt es die EFRE-Heranführungsprojekte: bis zu 60 Prozent Zuschuss, gedeckelt auf 10.000 Euro, gedacht für Kleinstunternehmen, die noch am Anfang stehen. Für größere Vorhaben stehen die Transformationsprojekte bereit – bis zu 50 Prozent für kleine, bis 35 Prozent für mittlere Unternehmen, maximal 60.000 beziehungsweise 100.000 Euro.
Diese Staffelung passt gut zu der Art, wie KI sinnvollerweise eingeführt wird: erst ein klar umrissener Anwendungsfall, dann – wenn er trägt – die Ausweitung. Wer gleich mit dem großen Programm startet, bindet sich an einen Projektumfang, den er zu diesem Zeitpunkt noch nicht beurteilen kann.
Daneben fördert die sächsische Mittelstandsförderung (E-Business) die Digitalisierung interner Geschäftsprozesse mit bis zu 50 Prozent und 50.000 Euro, einmal in drei Jahren. In allen drei Programmen ist ein Tarifbonus von zehn Prozentpunkten möglich. Was davon auf Ihren Fall passt, grenzt der Fördermittel-Check ein.
Wie wir mit sächsischen Betrieben arbeiten
Unser Sitz ist Luckenwalde in Brandenburg, die Zusammenarbeit mit sächsischen Betrieben läuft deshalb überwiegend remote – per Video, Telefon und geteilten Dokumenten. Für Termine, bei denen man im Betrieb stehen muss, kommen wir nach Absprache vor Ort. Für die Förderfähigkeit spielt unser Sitz keine Rolle: Entscheidend ist der Sitz oder die Betriebsstätte des geförderten Unternehmens.
Inhaltlich ändert sich dadurch wenig. Wir sehen uns zwei bis vier Prozesse an, die im Alltag Zeit kosten, und sagen anschließend, wo Automatisierung etwas bringt und wo nicht. Das Ergebnis ist eine Empfehlung mit Zahlen – so geschrieben, dass auch ein anderer Dienstleister damit weiterarbeiten könnte.
Wo KI in der sächsischen Wirtschaftsstruktur ansetzt
Sachsen ist stark von Fertigung geprägt – Maschinenbau, Zulieferer, Mikroelektronik, dazu ein breiter Mittelstand im Handwerk und im Handel. In produzierenden Betrieben liegen die brauchbaren KI-Anwendungen meist näher an der Dokumentation als an der Maschine selbst: Prüfprotokolle auswerten, Reklamationen vorsortieren, technische Unterlagen durchsuchbar machen.
Das klingt unspektakulär, ist aber der Bereich, in dem sich Aufwand und Nutzen verlässlich beziffern lassen. Anwendungen, die direkt in die Produktionssteuerung eingreifen, sind ungleich aufwendiger – und für einen Betrieb mit zwanzig Beschäftigten selten der richtige erste Schritt.
Im Handel und in der Verwaltung sieht es anders aus: Dort geht es um Angebote, Bestellungen und Korrespondenz, also um Texte und wiederkehrende Vorgänge. Hier sind erste Ergebnisse oft schon in wenigen Wochen sichtbar.
Warum wir nicht bei der Empfehlung aufhören
Viele Digitalisierungsprojekte scheitern nicht an der Analyse, sondern danach: Die Auswertung liegt vor, und dann passiert nichts. Wir bauen seit über zwei Jahrzehnten Software und können eine Empfehlung deshalb auch einlösen – oder sauber an einen Dienstleister Ihrer Wahl übergeben. Wie wir entwickeln, steht unter Softwareentwicklung.
Provisionen von Softwareanbietern nehmen wir nicht. Deshalb können wir auch sagen, dass ein Vorhaben sich nicht lohnt. Den fachlichen Rahmen beschreibt unsere Digitalberatung.
Häufige Fragen
Welche Förderung gibt es für KI-Projekte in Sachsen?
Sachsen fördert gestaffelt: EFRE-Heranführungsprojekte mit bis zu 60 Prozent und 10.000 Euro für den Einstieg, EFRE-Transformationsprojekte mit bis zu 50 Prozent (kleine Unternehmen) beziehungsweise 35 Prozent (mittlere) und maximal 60.000 bis 100.000 Euro. Dazu kommt die Mittelstandsförderung E-Business mit bis zu 50 Prozent und 50.000 Euro. In allen Programmen ist ein Tarifbonus von zehn Prozentpunkten möglich.
Arbeiten Sie auch mit Unternehmen in Sachsen, obwohl Sie in Brandenburg sitzen?
Ja. Die Zusammenarbeit läuft überwiegend remote, für Vor-Ort-Termine kommen wir nach Absprache. Für die Förderfähigkeit ist unser Sitz unerheblich – maßgeblich ist der Sitz oder die Betriebsstätte des geförderten Unternehmens.
Womit sollte ein kleiner Betrieb in Sachsen anfangen?
Mit einem klar umrissenen Anwendungsfall, der sich in wenigen Wochen bewerten lässt – etwa das Vorsortieren von Belegen oder das Erstellen wiederkehrender Angebote. Genau dafür ist die EFRE-Einstiegsförderung gedacht. Erst wenn dieser Fall trägt, lohnt der Schritt zu einem Transformationsprojekt.
Quellen
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