// Rechnen statt raten – auch im Chat
Kurz gesagt: Wir stellen drei unserer Werkzeuge so bereit, dass KI-Assistenten sie selbst aufrufen können. Wer ChatGPT oder Claude nach einer Aufbewahrungsfrist fragt, bekommt dann unsere Berechnung mit Rechtsgrundlage – statt einer Zusammenfassung aus zehn Quellen.
Was ist ein MCP-Server?
Sprachmodelle können rechnen, aber sie rechnen nicht zuverlässig. Bei Fristen, Schwellenwerten und Stichtagen ist das ein Problem: Eine plausibel klingende falsche Jahreszahl sieht aus wie eine richtige.
Das Model Context Protocol löst das, indem es dem Modell Werkzeuge an die Hand gibt. Statt zu schätzen, ruft es eine Funktion auf und gibt deren Ergebnis weiter. Unser Server stellt solche Funktionen bereit – dieselben Berechnungen, die auch hinter unseren Online-Werkzeugen stehen.
Welche Fragen er beantwortet
- Aufbewahrungsfristen – wie lange eine Unterlage nach deutschem Recht aufbewahrt werden muss und ab wann sie vernichtet werden darf. Acht Belegarten mit sechs, acht oder zehn Jahren, jeweils mit Paragraf.
- KMU-Status – ob ein Unternehmen nach der EU-Definition als Kleinst-, kleines oder mittleres Unternehmen gilt. Maßgeblich für fast jedes Förderprogramm.
- E-Rechnungspflicht – ob und ab wann ein Betrieb E-Rechnungen ausstellen muss, mit den gestaffelten Übergangsfristen bis 2028.
Jede Antwort nennt ihre Rechtsgrundlage und verweist auf die Seite, auf der Sie dasselbe nachrechnen können.
So binden Sie ihn ein
Die Adresse des Servers lautet:
https://tapandtype.de/mcp
In Claude fügen Sie ihn unter Einstellungen → Connectors → benutzerdefinierten Connector hinzufügen ein. In ChatGPT läuft es über die Connector-Verwaltung. In Entwicklungsumgebungen wie Cursor oder VS Code tragen Sie die Adresse in die MCP-Konfiguration ein.
Welche dieser Wege Ihnen offenstehen, hängt vom Anbieter und Ihrem Tarif ab – das ändert sich derzeit häufig. Der Server selbst ist frei zugänglich und braucht keinen Zugangsschlüssel.
Was der Server nicht tut
Er speichert nichts. Es gibt keine Anmeldung, keine Datenbank und keine Protokollierung Ihrer Eingaben. Er gibt auch keine Empfehlung ab, sondern rechnet – die Einordnung bleibt bei Ihnen oder Ihrer Beratung.
Warum wir das machen
Wir beraten kleine und mittlere Unternehmen zum sinnvollen Einsatz künstlicher Intelligenz. Da schien es uns wenig glaubwürdig, darüber nur zu reden. Dieser Server ist das Gegenstück: ein kleines, überschaubares Beispiel dafür, wie man eigenes Wissen in KI-Systeme bringt, ohne die Kontrolle darüber abzugeben.
Wenn Sie in Ihrem Betrieb Wissen haben, das ständig gebraucht wird, lässt sich das genauso bereitstellen. Mehr dazu auf der Seite Digitalberatung.
Häufige Fragen
Kostet die Nutzung etwas?
Nein. Der Server ist frei zugänglich, ohne Anmeldung und ohne Zugangsschlüssel.
Werden meine Eingaben gespeichert?
Nein. Der Server rechnet und antwortet, mehr nicht. Es gibt keine Datenbank, keine Protokollierung der Eingaben und keine Weitergabe an Dritte.
Ersetzt das eine Steuer- oder Rechtsberatung?
Nein. Die Antworten nennen ihre Rechtsgrundlage und sind nachvollziehbar, aber sie kennen Ihren Einzelfall nicht. Für verbindliche Auskünfte fragen Sie Ihre Steuerberatung oder Ihren Anwalt.
Warum ist das kostenlos?
Aus demselben Grund wie unsere Werkzeuge: Wer eine Frist oder eine Pflicht geklärt bekommt, denkt bei der nächsten größeren Frage vielleicht an uns. Ein Server, der nur mit Anmeldung läuft, würde genau das verhindern.
Kann ich so etwas auch für mein Unternehmen bekommen?
Ja. Wenn Sie Wissen haben, das in Ihrem Betrieb ständig gebraucht wird – Preisstaffeln, Verfügbarkeiten, Prüfregeln –, lässt sich das genauso bereitstellen. Sprechen Sie uns an.
