Fördermittel-Check: Welche Förderung passt zu Ihrem Vorhaben?

// Passende Förderung in unter 1 Minute

Kurz gesagt: Mit diesem kostenlosen Fördermittel-Check finden kleine und mittlere Unternehmen in Brandenburg, Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern in unter einer Minute heraus, welche Digitalisierungs-Förderungen für sie infrage kommen – anonym und direkt im Browser. Ihre Angaben verlassen Ihr Gerät nicht. Stand: Juni 2026, jedes Programm einzeln gegen die offizielle Quelle geprüft.

Treffen Sie oben Ihre drei Angaben – passende Förderprogramme erscheinen sofort.

⚠️ Unverbindliche Orientierung, Stand Juni 2026. Förderprogramme ändern sich – verbindliche Auskunft nur beim jeweiligen Förderträger. Ohne Gewähr.

Wie funktioniert der Fördermittel-Check?

Drei Angaben genügen: Ihr Bundesland, Ihre Unternehmensgröße und was Sie vorhaben. Der Check gleicht das mit aktuell geprüften Förderprogrammen ab und zeigt Ihnen sofort, welche Zuschüsse, Beratungsförderungen oder Förderkredite für Sie realistisch sind – inklusive Fördersatz, Höchstbetrag und Link zum offiziellen Programm.

Welche Förderungen sind hinterlegt?

Wir haben die wichtigsten aktuellen Digitalisierungs-Förderungen für unser Einzugsgebiet recherchiert und einzeln gegen die offizielle Quelle geprüft – darunter:

  • BIG Digital (Brandenburg, ILB) – bis zu 50 % Zuschuss für Beratung, Umsetzung und Qualifizierung
  • BAFA-Beratungsförderung – bundesweit, bis zu 80 % für Unternehmensberatung (in den neuen Ländern)
  • Sachsen (SAB), Sachsen-Anhalt (IB), Thüringen (TAB) und Mecklenburg-Vorpommern (TBI) – regionale Digitalisierungs- und Innovationszuschüsse
  • KfW-Förderkredite – zinsgünstige Kredite mit Tilgungszuschuss, bundesweit
  • Mittelstand-Digital Zentren – kostenlose Beratung & Demonstration vom Bund

Ausgelaufene Programme (z. B. go-digital, Digital Jetzt, Coaching BONUS Berlin) sind bewusst nicht enthalten.

Häufige Fragen zum Fördermittel-Check

Ist der Fördermittel-Check kostenlos?
Ja, komplett kostenlos und anonym. Der Check läuft vollständig in Ihrem Browser – Ihre Angaben werden nicht gespeichert und verlassen Ihr Gerät nicht.

Sind die angezeigten Ergebnisse verbindlich?
Nein. Der Check ist eine unverbindliche Orientierung (Stand Juni 2026). Förderprogramme, Sätze und Fristen ändern sich – die verbindliche Auskunft erteilt immer der jeweilige Förderträger. Wir haben jedes Programm einzeln gegen die offizielle Quelle geprüft, übernehmen aber keine Gewähr.

Welche Regionen deckt der Check ab?
Schwerpunkt sind Brandenburg, Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern – also unser Einzugsgebiet. Zusätzlich werden bundesweite Programme (z. B. BAFA, KfW) angezeigt, die überall gelten.

Kann ich mehrere Förderungen kombinieren?
Oft nicht: Für dieselben Kosten gilt meist ein Doppelförderungsverbot. Manchmal lassen sich Programme aber sinnvoll staffeln (z. B. Beratung über das eine, Umsetzung über das andere). Das klären wir im Einzelfall.

Bekommen wir Hilfe bei der Beantragung?
Ja. tap & type begleitet KMU durch den Förderdschungel – von der Programmauswahl über die Antragstellung (z. B. BIG Digital, Pflicht-Erstgespräch mit der WFBB) bis zur Umsetzung. Ein erstes Gespräch ist kostenlos und unverbindlich.

Förderung gefunden – und jetzt?

Der Antrag ist oft die eigentliche Hürde: Pflicht-Erstgespräche, Fristen, Verwendungsnachweise. tap & type begleitet KMU durch den gesamten Prozess – von der Programmauswahl bis zur Umsetzung. Das erste Gespräch ist kostenlos und unverbindlich.

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Welche Arten von Förderung gibt es überhaupt?

„Fördermittel“ ist ein Sammelbegriff für sehr unterschiedliche Instrumente. Welches für Sie infrage kommt, hängt weniger von der Branche ab als von der Art Ihres Vorhabens:

  • Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden. Sie decken typischerweise einen Prozentsatz der förderfähigen Kosten und sind meist gedeckelt. Das ist die attraktivste, aber auch am stärksten umkämpfte Form.
  • Beratungsförderung bezuschusst nicht die Investition selbst, sondern die externe Begleitung – etwa die Analyse von Prozessen oder die Auswahl eines Systems. Für viele Digitalisierungsvorhaben ist das der einfachste Einstieg.
  • Zinsgünstige Förderkredite, meist über die KfW oder die Förderbanken der Länder, finanzieren größere Investitionen zu besseren Konditionen als der freie Markt – oft mit tilgungsfreien Anlaufjahren.
  • Bürgschaften springen ein, wenn Sicherheiten für eine Finanzierung fehlen.
  • Kostenfreie Angebote wie die Mittelstand-Digital Zentren sind keine Förderung im engeren Sinn, aber praktisch nutzbar: Workshops, Demonstratoren und Erstberatung ohne Antragsverfahren.

Bund, Land oder EU – wo suchen Sie richtig?

Förderprogramme existieren auf drei Ebenen, und sie unterscheiden sich stärker, als viele erwarten. Bundesprogramme sind bundesweit einheitlich, dafür stark nachgefragt und mit klaren Kriterien versehen. Landesprogramme – etwa die Digitalbonus-Varianten der Bundesländer – sind oft großzügiger und weniger überlaufen, unterscheiden sich aber erheblich in Förderquote, Höchstbetrag und Antragsfenster. EU-Programme richten sich meist an größere Vorhaben oder Verbünde und sind für ein einzelnes KMU selten der erste Weg. Ob Ihr Betrieb die Größenkriterien erfüllt, prüft der KMU-Definitions-Check.

Praktisch heißt das: Wer nur nach „Förderung Digitalisierung“ sucht, landet fast immer bei Bundesprogrammen und übersieht die Landesebene – dabei ist genau dort für kleine Betriebe häufig mehr zu holen. Deshalb fragt unser Check zuerst nach Ihrem Bundesland.

Wie läuft ein Förderantrag typischerweise ab?

Die Verfahren unterscheiden sich im Detail, folgen aber fast immer demselben Muster:

  • Vorhaben beschreiben: Was soll umgesetzt werden, welches Problem löst es, was kostet es? Je konkreter, desto besser.
  • Programm auswählen und Kriterien prüfen: Betriebsgröße, Standort, Branche und Art des Vorhabens müssen passen.
  • Antrag stellen – vor Beginn: Das ist der wichtigste Punkt überhaupt (siehe unten).
  • Bewilligung abwarten: Je nach Programm dauert das Wochen bis Monate.
  • Umsetzen und dokumentieren: Rechnungen, Zahlungsnachweise und oft ein Verwendungsnachweis am Ende.

Die häufigsten Gründe, warum Anträge scheitern

Die meisten Ablehnungen haben nichts mit der Qualität des Vorhabens zu tun, sondern mit vermeidbaren Formfehlern:

  • Zu früh angefangen. Fast alle Programme fördern nur Vorhaben, die bei Antragstellung noch nicht begonnen haben. Schon ein unterschriebener Vertrag oder eine Anzahlung kann als „Maßnahmenbeginn“ gelten und die Förderung endgültig ausschließen. Das ist der mit Abstand häufigste Fehler.
  • Antragsfenster verpasst. Manche Programme laufen im Wettbewerbsverfahren mit festen Stichtagen statt fortlaufend.
  • Vorhaben zu vage beschrieben. „Digitalisierung vorantreiben“ ist kein förderfähiges Vorhaben – „Warenwirtschaft einführen und an den Shop anbinden“ schon.
  • Falsche Größenklasse. Die KMU-Definition der EU rechnet Partner- und verbundene Unternehmen mit; Konzerntöchter fallen dadurch häufiger heraus, als sie denken.
  • Kumulierung übersehen. Nicht jedes Programm lässt sich mit anderen kombinieren; oft gilt eine Obergrenze über alle Förderungen hinweg.

Was der Check leistet – und was nicht

Der Fördermittel-Check ist eine Vorabprüfung: Er grenzt in unter einer Minute ein, welche aktuell gültigen Programme zu Bundesland, Betriebsgröße und Vorhaben passen, und erspart Ihnen das Durchsuchen von Datenbanken mit hunderten Einträgen. Er ersetzt weder die Lektüre der jeweiligen Förderrichtlinie noch das Gespräch mit der Bewilligungsstelle – und er trifft keine Aussage darüber, ob Ihr Antrag am Ende bewilligt wird.

Wichtig zur Aktualität: Förderprogramme ändern sich laufend, laufen aus oder öffnen neue Antragsfenster. Ausgelaufene Programme geistern noch jahrelang durch Ratgeberartikel – zwei prominente Bundesprogramme für Digitalisierung nehmen seit Ende 2023 beziehungsweise Ende 2024 keine Anträge mehr an, werden aber weiterhin vielerorts empfohlen. Wir prüfen die hinterlegten Daten deshalb quartalsweise gegen die offiziellen Quellen.